ING Deutschland verankert mobiles Arbeiten in Betriebsvereinbarung
ING Deutschland hat mobiles Arbeiten für seine Mitarbeiter in einer Gesamtbetriebsvereinbarung geregelt. Die Vereinbarung erlaubt Angestellten, zwischen Büro und Homeoffice zu wählen.

ING Deutschland hat die Möglichkeit des mobilen Arbeitens für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer neuen Gesamtbetriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat verankert. Die Regelung sieht vor, dass Angestellte zukünftig flexibel wählen können, ob sie im Büro oder von zu Hause aus arbeiten möchten, unter Berücksichtigung betrieblicher, gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.
Für die Einrichtung der häuslichen Arbeitsplätze stellt die Bank ihren Beschäftigten ein einmaliges, steuer- und sozialabgabenfreies Budget in Höhe von 1.500 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten Mitarbeiter alle fünf Jahre ein neues Budget von 1.000 Euro zur Aktualisierung ihrer Ausstattung. Diese Mittel können in einem internen Online-Shop für Möbel oder technische Geräte wie höhenverstellbare Schreibtische oder Monitore verwendet werden.
Nick Jue, CEO der ING Deutschland, erklärte, dass das vergangene Jahr die Flexibilität und Funktionsfähigkeit des mobilen Arbeitens gezeigt habe und die Bank ihre Mitarbeiter bei der Einrichtung ihrer Heimbüros unterstützen wolle. Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Martin Bärwolf, betonte die Bedeutung der Vereinbarung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Das neue Modell unterstreicht das Bestreben der ING Deutschland nach mehr Flexibilität und Eigenverantwortung. Die konkreten Spielregeln für die Gestaltung der Zusammenarbeit im hybriden Arbeitsmodell werden in den kommenden Wochen gemeinsam mit dem Betriebsrat festgelegt.