ING: Gen Z setzt vor allem auf Banking-Apps
Eine Analyse von ING Deutschland und Visa zeigt, dass die 18- bis 30-Jährigen primär Banking-Apps nutzen. Ein Drittel loggt sich täglich ein.

Frankfurt am Main – Junge Erwachsene in Deutschland, die sogenannte Gen Z, nutzen Banking-Apps als primäres Werkzeug für ihre Finanzgeschäfte. Die Nutzung von browserbasiertem Banking geht laut einer gemeinsamen Analyse der ING Deutschland und Visa stark zurück. Demnach greift rund drei Viertel der 18- bis 30-Jährigen vorrangig zur Banking-App. Daten der ING zufolge loggt sich sogar ein Drittel dieser Altersgruppe täglich in die ING Banking App ein.
Die ING und das Zahlungsunternehmen Visa haben anonymisierte Kundendaten von fast zwei Millionen ING-Kunden sowie repräsentative Marktforschungsergebnisse ausgewertet. Die Studie beleuchtet das Verhalten der Gen Z bei Bankgeschäften, Zahlungen und Investitionen. Nur ein kleiner Teil (unter 18 Prozent) nutzt Multi-Banking-Apps.
Die Verschuldung der jungen Erwachsenen ist insgesamt gering. Nur wenige nutzen ihren Dispokredit. Wenn es doch zu einer Kontoüberziehung kommt, liegt diese bei ING-Kunden im Schnitt bei rund 800 Euro und dauert etwa 17 Tage. Mehr als die Hälfte aktiviert Push-Nachrichten, um Transaktionen zu verfolgen.
Laut einer Visa-Umfrage nutzen 46 Prozent der jungen Erwachsenen Smartphones und Smartwatches zum Bezahlen. Bei ING-Kunden liegt dieser Anteil bei 53 Prozent. Mobile Transaktionen machen 39 Prozent ihres gesamten Umsatzes aus. Digitale Zahlungen werden generell unabhängig vom Betrag getätigt, mit Ausnahmen wie beim Friseur oder im Kiosk.