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Wissenschaft

Institut entschuldigt sich für Abweichung bei Warngröße, verneint Fehlalarm

Das Chengdu High-Tech Disaster Reduction Institute (ITP) hat eine erhebliche Abweichung bei seiner anfänglichen Magnitudenschätzung für ein kürzliches Erdbeben bedauert, verteidigte jedoch sein System gegen Fehlalarme und die Nutzung eines gemeinsamen Netzwerks.

26. August 2026
Institut entschuldigt sich für Abweichung bei Warngröße, verneint Fehlalarm
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Chengdu High-Tech Disaster Reduction Institute (ITP) hat eine vierte Erklärung zu dem Erdbeben der Stärke 4,7 vom 24. August veröffentlicht. Das Institut räumt eine erhebliche Abweichung bei seiner ersten Magnitudenschätzung des Erdbebens ein, bestreitet jedoch, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Laut ITP sind Abweichungen bei der Einschätzung von Magnitude und Epizentrum bei Frühwarnungen vor Erdbeben unvermeidlich, da das System Informationen in einer frühen Phase des Erdbebens ausgibt. In diesem Fall betrug die erste Magnitudenschätzung 7,7, was eine beträchtliche Abweichung von der tatsächlichen Stärke von 4,7 darstellt. Dies ist die größte Abweichung seit der Einführung des Systems im Jahr 2011. Das Institut weist darauf hin, dass auch andere internationale Systeme ähnliche Diskrepanzen und in einigen Fällen völlig falsche Alarme erlebt haben.

Das Institut weist auch Anschuldigungen zurück, den Namen "China Earthquake Early Warning Network" (CEN) missbräuchlich verwendet zu haben. Laut ITP ist CEN ein gemeinsames Projekt, das auf einer Absichtserklärung zwischen der China Earthquake Administration und ITP basiert. Sie behaupten, dass die China Earthquake Administration die Nutzung des CEN-Namens durch ITP vor Juli 2026 zuvor genehmigt hatte und dass ITP durchweg seinen eigenen Namen oder den Namen "Continent Earthquake Early Warning Network" zur Unterscheidung angegeben hat.

ITP betont, dass sein Warnservice abonnementbasiert und keine obligatorische Übertragung ist, und daher nicht als offizielle Veröffentlichung eingestuft wird. Darüber hinaus verweist das Institut auf seine Millionen von Nutzern und fragt, wer die Verantwortung für deren Sicherheit übernehmen würde, wenn der Dienst verboten würde. ITP äußert den Wunsch nach verstärkter Beteiligung von Forschungseinrichtungen und Unternehmen an der Katastrophenhilfe und technologischen Weiterentwicklung sowie nach der Einrichtung von Branchenvorschriften und -standards.

Originalquelle: ithome.com