Intel erweitert Nova Lake-S-Prozessoren um 22-Kern-Modelle
Intel plant offenbar die Einführung zweier neuer 22-Kern-Prozessoren für seine kommende Nova Lake-S Desktop-Plattform. Diese Chips werden über einen großen L3-Cache verfügen und in verschiedenen Leistungsvarianten erhältlich sein.

Intel bereitet laut aktuellen Berichten die Erweiterung seiner kommenden Nova Lake-S Desktop-Prozessorreihe um zwei neue 22-Kern-Modelle vor. Diese Prozessoren, die voraussichtlich Teil der "Core Ultra 400S"-Serie sein werden, sollen über einen signifikanten "Big Last Level Cache" (bLLC) verfügen, dessen Kapazität Berichten zufolge bis zu 144 MB betragen soll.
Die neuen Modelle werden ein Single-Compute-Tile-Design nutzen, das sechs Leistungs-Kerne (P-Core) basierend auf der "Coyote Cove"-Architektur und 12 Effizienz-Kerne (E-Core) basierend auf der "Arctic Wolf"-Architektur umfasst, plus vier energieeffiziente Kerne (LP-E Core), was insgesamt 22 Kerne ergibt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Varianten liegt in ihrem Stromverbrauch und ihren Übertaktungsmöglichkeiten. Eine wird eine ungesperrte 125-W-Version (K-Serie) sein, während die andere ein gesperrtes 65-W-Modell sein wird.
Die bLLC-Technologie stellt eine bedeutende Ergänzung der Nova Lake-S-Architektur dar und zielt darauf ab, die Speicherlatenz zu reduzieren und die Leistung bei Spielen und rechenintensiven Aufgaben zu steigern. Während diese 22-Kern-Chips unter der Ultra 5-Kategorie angesiedelt sein werden, werden leistungsfähigere Nova Lake-S-Prozessoren voraussichtlich bis zu 52 Kerne und einen 288 MB großen bLLC-Cache bieten.
Die gesamte Nova Lake-S-Serie wird den neuen LGA 1954-Sockel verwenden und mit Chipsätzen der 900er-Serie gekoppelt, die DDR5-8000-Speicher unterstützen. Die Prozessoren werden voraussichtlich Anfang 2027 auf den Markt kommen. Neue Mainboards, wie das Z990 und Q970, werden ebenfalls entwickelt, um diese kommenden Prozessoren und ihren erhöhten Strombedarf zu unterstützen.