Intel und AMD verhandeln über mehrjährige CPU-Lieferverträge in China inmitten steigender Preise
Intel und AMD verhandeln mit chinesischen Kunden über mehrjährige Lieferverträge für Rechenzentrums-CPUs. Gleichzeitig steigen die Preise für Server-CPUs in China weiter, wobei einige Produkte monatliche Preissteigerungen von über 10 % verzeichnen.

Die Chiphersteller Intel und AMD verhandeln laut Reuters, unter Berufung auf zwei informierte Quellen, mit chinesischen Kunden über Lieferverträge für Rechenzentrums-CPUs, die über ein Jahr hinausgehen. Diese Verträge legen üblicherweise die Abnahmemengen fest, nicht jedoch die Preise, und sind primär auf ein Jahr befristet.
Parallel dazu verzeichnen die Preise für Server-CPUs auf dem chinesischen Markt einen deutlichen Anstieg. Einige Produktkategorien haben monatliche Preissteigerungen von über 10 % erfahren, und bestimmte Artikel sind seit Jahresbeginn um mehr als 40 % teurer geworden. Dieser Trend wird durch die steigende Nachfrage nach Anwendungen für künstliche Intelligenz (KI) angetrieben.
Die angespannte Lieferkette, die sich anfangs auf GPUs, KI-ASICs und DRAM-Speicher konzentrierte, weitet sich nun auf andere Komponenten wie CPUs aus. Dieser breitere Mangel zwingt Unternehmen dazu, langfristigere Zusagen in Betracht zu ziehen, um kritische Hardware zu sichern.
Sowohl Intel als auch AMD sind wichtige Anbieter von CPUs für Rechenzentren, und China stellt einen erheblichen Markt für diese essentiellen Komponenten dar. Die Hinwendung zu längerfristigen Vereinbarungen signalisiert eine strategische Reaktion auf die wachsende Nachfrage und die potenzielle Volatilität der Lieferketten.