Intel löst Probleme bei seiner 18A-Prozesstechnologie
Intel hat die Probleme mit der Ausbeute seiner 18A-Prozesstechnologie behoben, die monatelang bestanden. Der fortschrittliche Prozess wird nun als bereit für eine nachhaltige Massenproduktion eingestuft.

Intel hat bekannt gegeben, dass die Probleme mit der Fertigungsausbeute seines 18A-Prozesses, die in den letzten Monaten aufgetreten waren, gelöst wurden. Laut einem Bericht der Analysefirma BlueFin Research Partners ist der Prozess nun für eine kontinuierliche Massenproduktion geeignet und erfüllt sowohl die Anforderungen an die Fertigungsqualität als auch die wirtschaftliche Rentabilität.
Zuvor hatte Intel eine monatliche Ausbeuteverbesserung von etwa sieben Prozent für seinen 18A-Prozess bis zur Produktion der ersten 18A-basierten "Panther Lake"-Prozessoren gemeldet. Dieser positive Trend bei der Ausbeute hat sich fortgesetzt und zur offiziellen Lösung der Fertigungsprobleme geführt. Durch umfangreiche Produktions- und Optimierungsbemühungen dürfte die Fehlerrate beim 18A-Prozess nun am unteren Ende des typischen Bereichs für ausgereifte Halbleiterknoten liegen.
Derzeit wird der 18A-Prozess von Intel in zwei Werken gefertigt: Fab 52 in Phoenix, Arizona, und das D1X-Werk in Hillsboro, Oregon. Diese Werke verfügen über eine gemeinsame monatliche Kapazität von etwa 30.000 Wafern für den 18A-Prozess. Diese Kapazität reicht derzeit für Intels interne Produktanforderungen aus, doch das Unternehmen muss seine Produktion erweitern, wenn weitere interne Produkte auf den Markt kommen.
Mit Blick auf die Zukunft treibt Intel auch seine Prozesstechnologie weiter voran. Das Unternehmen hat die Risikoproduktion für 18A-P, eine verbesserte Version des 18A-Prozesses, im D1X-Werk aufgenommen. Diese Variante wird voraussichtlich eine Leistungssteigerung von 9 % bei gleichem Stromverbrauch oder eine Reduzierung des Stromverbrauchs um 18 % bei gleicher Leistung bieten. Darüber hinaus haben frühe Muster des kommenden 14A-Prozessknotens vielversprechende Ergebnisse gezeigt, die auf ein starkes Potenzial hindeuten.
Intel plant, seine 18A-P-, 18A-PT- und späteren 14A-Prozesse externen Auftragfertigungskunden anzubieten. Die Risikoproduktion für den 14A-Prozess soll Ende 2028 beginnen, die Massenproduktion im Jahr 2029. Intel hatte zuvor angegeben, dass mit formellen Zusagen von mehreren Auftragfertigungskunden in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zu rechnen ist.