Inter-Con Security Systems wegen Datenpanne untersucht
Eine Anwaltskanzlei untersucht eine Datenpanne, die möglicherweise etwa 2,7 Millionen Personen betrifft, die mit Inter-Con Security Systems in Verbindung stehen. Das Unternehmen hat den Vorfall nicht bestätigt.

Die Anwaltskanzlei Schubert Jonckheer & Kolbe LLP untersucht eine Datenpanne, die möglicherweise die sensiblen Informationen von rund 2,7 Millionen Personen kompromittiert hat, die mit Inter-Con Security Systems, Inc. in Verbindung stehen. Inter-Con ist ein multinationales privates Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Pasadena, Kalifornien, das Dienstleistungen wie bewaffnete und unbewaffnete Sicherheitskräfte sowie Risikomanagement anbietet.
Am 19. Juni 2026 behauptete die Cyberkriminellengruppe ShinyHunters, Inter-Cons Systeme erfolgreich gehackt und angeblich etwa 2,7 Millionen Datensätze gestohlen zu haben. Die kompromittierten Daten umfassen Berichten zufolge persönlich identifizierbare Informationen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern, Sicherheitspersonal und Kunden sowie interne Unternehmensdaten.
Zum Zeitpunkt der Einleitung der Untersuchung hatte Inter-Con die Panne nicht öffentlich bestätigt oder betroffene Parteien benachrichtigt. Die Anwaltskanzlei weist darauf hin, dass diese Nichteinhaltung möglicherweise gegen bundesstaatliche oder staatliche Gesetze zu Datenpannen verstößt. Personen, deren persönliche Daten möglicherweise offengelegt wurden, könnten Risiken der Identitätsdiebstahl und Datenschutzverletzungen ausgesetzt sein.
Schubert Jonckheer & Kolbe LLP ist auf die Vertretung von Einzelpersonen und Entitäten in Sammelklagen spezialisiert. Angesichts der Rolle von Inter-Con bei der Sicherheit von Regierungs-, Unternehmens- und kritischen Infrastrukturobjekten weltweit sind Umfang und Auswirkungen dieser mutmaßlichen Panne für seine Belegschaft und seinen Kundenstamm erheblich.