Internationales Treffen zur Gesundheit von Frauen und Kindern in Boao
Delegationen aus Asien und Afrika diskutierten in Hainan Strategien zur Verbesserung der Mütter- und Kindervorsorge sowie internationale Kooperationen.

Vom 23. bis 26. Oktober fand in Boao, Provinz Hainan, der internationale Austausch zur Gesundheit von Frauen und Kindern statt. Die von der Nationalen Gesundheitskommission Chinas organisierte Veranstaltung brachte über 170 Vertreter aus Behörden, internationalen Organisationen und dem Gesundheitssektor zusammen, um über digitale Lösungsansätze und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu beraten.
Ein zentraler Aspekt der Konferenz war die Vertiefung der Süd-Süd-Zusammenarbeit, insbesondere zwischen China, den ASEAN-Staaten und afrikanischen Ländern. Dabei standen die Erfüllung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und der Erfahrungsaustausch im Fokus der Fachgespräche.
Vertreter der Provinz Hainan erklärten, dass die Region ihre Rolle als Knotenpunkt für freien Handel nutzen wolle, um praktische Gesundheitsprojekte zu fördern. Experten von UNICEF verwiesen auf chinesische Ansätze in der Neugeborenenversorgung, die als Vorbild für die Entwicklung medizinischer Infrastrukturen in anderen Nationen dienen könnten.
Als Ergebnis des Austauschs kündigte die chinesische Seite an, künftig gemeinsame Ausbildungsprogramme und Kooperationsprojekte im Bereich der Mütter- und Kindesgesundheit zu initiieren. Ergänzend zur Konferenz fand eine Fachausstellung zu entsprechenden medizinischen Technologien und Produkten statt.