ILG gibt Hinweise zur Auslagerung von Logistikprozessen
Die International Logistics Group (ILG) hat eine Anleitung veröffentlicht, die Unternehmen hilft zu entscheiden, wann und warum die Auslagerung ihrer Logistikprozesse an externe Partner sinnvoll ist.

Die International Logistics Group (ILG) hat eine Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen hilft, die Entscheidung zur Auslagerung ihrer Logistikprozesse an externe Dienstleister zu treffen. Die Anleitung beleuchtet die Anzeichen, die auf einen solchen Schritt hindeuten, und die damit verbundenen Vorteile.
Laut ILG sollten Unternehmen, die ein starkes Wachstum prognostizieren, deren Mietverträge für Lagerflächen auslaufen oder die eine bestehende Partnerschaft im Logistikbereich beenden, die Auslagerung prüfen. Auch die Einführung neuer Produkte oder eine Analyse der Finanzdaten, die Kosteneinsparungen aufzeigt, werden als wichtige Auslöser genannt. Der zunehmende Platzbedarf in eigenen Lagern kann ebenfalls ein Anlass zur Überlegung sein.
Die Vorteile der Auslagerung liegen laut ILG in einem flexiblen Kostenmodell, bei dem nur für tatsächlich genutzte Services bezahlt wird. Dies reduziert die Fixkosten im Vergleich zum Betrieb eigener Lagerflächen erheblich. Zudem werden die Verantwortung für Arbeitssicherheit und das Management von Personalausfällen an den Logistikpartner übertragen.
Durch die Auslagerung können sich Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen, wie Produktentwicklung und Marketing, konzentrieren, anstatt sich mit den operativen Hürden der Logistik zu beschäftigen. ILG hebt die Bedeutung der Auswahl eines Partners hervor, der die Produkte und Kundenbedürfnisse des Auftraggebers versteht und als Erweiterung des eigenen Unternehmens agiert.
Als finanzielle Richtlinie empfiehlt ILG, dass die jährlichen Logistikkosten, mit Ausnahme der Transportkosten, idealerweise nicht mehr als 6 % des gesamten Jahresumsatzes eines Unternehmens ausmachen sollten.