Internationale Fachgesellschaft warnt vor illegalen Kliniken bei Haartransplantationen
Die ISHRS macht am 11. November auf die Gefahren durch unregulierte Haartransplantationskliniken aufmerksam und unterstützt betroffene Patienten.

Die International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) rückt am 11. November mit ihrem sechsten „Tag der Reparatur von Haartransplantationen“ die gesundheitlichen Risiken durch illegale Kliniken in den Fokus. Die Organisation warnt vor einem weltweiten Trend, bei dem unqualifiziertes Personal medizinische Eingriffe vornimmt, die ausschließlich in die Hände ausgebildeter Chirurgen gehören.
Betrügerische Akteure nutzen oft irreführende Werbung und manipulierte Bilder, um Patienten mit hohen Rabatten zu locken. Die Folgen solcher Eingriffe sind häufig schwerwiegend und in vielen Fällen ästhetisch nicht mehr zu korrigieren. Die ISHRS betont, dass eine medizinische Versorgung eine lebenslange Verantwortung und keine einmalige Transaktion darstellt.
Im Rahmen der Aufklärungskampagne „Fight the Fight“ bietet die Fachgesellschaft Betroffenen Zugang zu Experten, die bei Korrektureingriffen helfen können. Zudem stellt die ISHRS mehrsprachige Ressourcen bereit, um Patienten dabei zu unterstützen, die Qualifikationen eines Chirurgen zu überprüfen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung von ärztlicher Verantwortung, chirurgischer Kompetenz und einer nachvollziehbaren medizinischen Historie zu schärfen.