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Investmentpunk Academy: Künftiger Krieg in Europa unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen

Investmentpunk Academy GmbH-Gründer Gerald Hörhan analysiert die Kriegsrisiken für Europa nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Er hält einen direkten NATO-Russland-Konflikt zwar für unwahrscheinlich, jedoch nicht mehr für ausgeschlossen.

11. Juni 2026
Investmentpunk Academy: Künftiger Krieg in Europa unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen

Investmentpunk Academy GmbH-Gründer Gerald Hörhan hat die steigenden geopolitischen Risiken und Kriegsgefahren für Europa analysiert, insbesondere seit dem russischen Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022.

Hörhan schätzt ein, dass ein direkter militärischer Konflikt zwischen der NATO und Russland zwar weiterhin unwahrscheinlich ist, die Gefahr jedoch nicht mehr null beträgt. Laut ihm ist die Welt in eine neue geopolitische Ära eingetreten, in der parallele Konflikte weltweit, wie in der Taiwanstraße, auf der koreanischen Halbinsel und im Nahen Osten, die Instabilität erhöhen.

"Weltweit nehmen die Konflikte und die Kriegsgefahr deutlich zu. Wirtschaftlich befinden wir uns bereits in einer Art Kriegswirtschaft, in der die Rüstungsausgaben Rekordhöhen erreichen, Währungen abgewertet und die Inflation hoch bleibt", so Hörhan. Er warnt davor, dass in einem solchen Umfeld der Schutz des Vermögens durch Sachwerte wie Gold, Bitcoin und Immobilien in stabilen Lagen entscheidend ist.

Hörhan betont, dass die Situation um Taiwan aufgrund ihrer globalen wirtschaftlichen Auswirkungen besonders besorgniserregend ist, da die Insel der weltweit führende Halbleiterhersteller ist. Ein möglicher Konflikt dort könnte tiefere Lieferkettenprobleme und breitere wirtschaftliche Instabilität verursachen als die COVID-19-Pandemie.

Während Hörhan zur wachsame Verfolgung der Situation und Flexibilität im Umgang mit Krisen aufruft, rät er davon ab, sich von Weltuntergangsszenarien verrückt machen zu lassen. Er hält es für wichtig, die Risiken zu verstehen und das eigene Vermögen zu schützen, dabei aber eine realistische Perspektive zu wahren.

Originalquelle: investmentpunk.com