Investor kritisiert Fermi Inc. Vorstandspraktiken und Finanzierung
Der größte Aktionär von Fermi Inc., Toby Neugebauer, hat das Verhalten des Unternehmensvorstands und die Emission von Wandelanleihen im Wert von 375 Millionen US-Dollar kritisiert, die zum Rücktritt von Miles Everson aus dem Vorstand führten.

Dallas, TX – Toby Neugebauer, Mitbegründer und größter Aktionär von Fermi Inc. (Nasdaq: FRMI), hat eine Erklärung zu der kürzlich durchgeführten Emission von Wandelanleihen im Wert von 375 Millionen US-Dollar abgegeben. Diese Transaktion führte zum Rücktritt von Miles Everson, dem ehemaligen Finanzvorstand, aus dem Vorstand des Unternehmens.
Neugebauer, der als Treuhänder für das Melissa A. Neugebauer 2020 Trust fungiert, erklärte, dass Everson vor der Ankündigung nicht ordnungsgemäß über die Finanzierung informiert worden sei. Er bezeichnete die Umgehung der Vorstandsprotokolle als "unentschuldbar". Eversons Rücktrittsschreiben nannte das Fehlen von Vorstandsprotokollen und Mitteilungen über mehrere Monate hinweg als Grund, der seine effektive Arbeit im Vorstand behinderte.
Die Erklärung von Neugebauer wirft Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Corporate Governance bei Fermi Inc. auf. Er deutete an, dass frühere Mitteilungen möglicherweise nicht mit den Aussagen gegenüber Aktionären oder der SEC übereinstimmen.
Ungeachtet dieser Bedenken bekräftigte Neugebauer sein Vertrauen in die langfristigen Aussichten des Unternehmens, insbesondere in Bezug auf das Projekt "Project Matador", das in einer Veröffentlichung auf Seeking Alpha als "wertvollster Vermögenswert im KI-Wettlauf" beschrieben wurde. Sein Hauptziel bleibe die Sicherung des ersten Mieters und der erfolgreiche Abschluss des Projekts zum Wohle aller Beteiligten.