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Sammelklage gegen Baidu eingereicht: Vorwurf irreführender Angaben

Investoren haben bis zum 13. November 2026 Zeit, um sich als Hauptkläger in dem Verfahren gegen den Technologiekonzern zu bewerben.

3. November 2026
Sammelklage gegen Baidu eingereicht: Vorwurf irreführender Angaben

Gegen den chinesischen Technologiekonzern Baidu, Inc. wurde vor einem New Yorker Bundesgericht eine Sammelklage eingereicht. Die Kläger werfen dem Unternehmen vor, im Zeitraum zwischen November 2025 und August 2026 irreführende Angaben über die wirtschaftliche Lage und Zukunftsaussichten gemacht zu haben.

Im Kern der Klage steht der Vorwurf, dass das Management den Beitrag der KI-Sparte zur Kompensation rückläufiger Umsätze im Werbegeschäft übertrieben dargestellt habe. Nachdem das Unternehmen im August 2026 enttäuschende Quartalszahlen vorlegte, die unter anderem einen Rückgang bei der Cloud-Infrastruktur offenbarten, fiel der Kurs der Baidu-Aktie massiv.

Die Kanzlei Glancy Prongay Wolke & Rotter LLP koordiniert die rechtlichen Schritte. Geschädigte Investoren, die im fraglichen Zeitraum Baidu-Wertpapiere erworben haben, können sich bis zum 13. November 2026 als Hauptkläger für das Verfahren melden.

Originalquelle: prnewswire.com