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Sammelklage gegen O-I Glass wegen irreführender Finanzangaben

Die Kanzlei Rosen Law Firm hat eine Sammelklage gegen O-I Glass eingereicht. Anleger werfen dem Unternehmen vor, die finanzielle Lage und operative Risiken verschleiert zu haben.

5. November 2026
Sammelklage gegen O-I Glass wegen irreführender Finanzangaben

Investoren haben eine Sammelklage gegen O-I Glass, Inc. eingereicht, die sich auf Wertpapierkäufe im Zeitraum zwischen dem 14. März 2025 und dem 28. Juli 2026 bezieht. Die Klage, die von der Kanzlei Rosen Law Firm vertreten wird, wirft dem Unternehmen vor, Anlegern gegenüber falsche Angaben über die finanzielle Entwicklung gemacht zu haben.

Im Zentrum der Klage steht das Programm „Fit to Win“. Während das Management laut Klageschrift optimistische Prognosen zu EBITDA und Cashflow abgab, wurden interne Probleme wie Verzögerungen bei Kosteneinsparungen, operative Störungen und steigende Energiekosten in Europa verschwiegen. Diese Vorgehensweise habe den Aktienkurs künstlich in die Höhe getrieben.

Mit Bekanntwerden der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage kam es laut den Klägern zu Kursverlusten. Betroffene Anleger, die als Hauptkläger fungieren möchten, haben bis zum 28. Dezember 2026 Zeit, ihre Anträge bei Gericht einzureichen.

Originalquelle: prnewswire.com