Anleger streben Sammelklage gegen Bank of America an
Nach Strafzahlungen wegen mangelhafter Geldwäschekontrollen steht Bank of America vor einer Sammelklage wegen Verstößen gegen das Wertpapierrecht.

Gegen die Bank of America wurde eine Sammelklage eingereicht, in der dem Unternehmen vorgeworfen wird, zwischen dem 1. August 2025 und dem 13. Oktober 2026 irreführende Angaben über seine Compliance-Kontrollen gemacht zu haben. Die Anwaltskanzlei Hagens Berman vertritt Investoren, die durch den Kursrückgang nach Bekanntwerden regulatorischer Versäumnisse Verluste erlitten haben.
Am 13. Oktober 2026 verhängten US-Behörden Strafen von über 1,2 Milliarden Dollar gegen die Bank, da diese verdächtige Transaktionen im Wert von über 5 Milliarden Dollar nicht vorschriftsmäßig gemeldet hatte. Dies führte am Folgetag zu einem Aktienkursverlust von über 4,8 Prozent. Senatorin Elizabeth Warren forderte daraufhin das Justizministerium auf, strafrechtliche Ermittlungen gegen das Management einzuleiten.
Die Klage macht geltend, dass die Bank interne Kontrollsysteme zugunsten der Ertragsmaximierung vernachlässigt hat. Investoren, die während des betroffenen Zeitraums Verluste erlitten haben, können bis zum 15. Dezember 2026 ihren Anspruch auf die Rolle des Hauptklägers geltend machen.