IPA Terminal leitet Schiedsverfahren gegen LOGISTEC wegen Kaufvertrag ein
IPA Terminal hat ein Schiedsverfahren eingeleitet, um LOGISTEC am Rücktritt von einem Kaufvertrag zu hindern. LOGISTEC behauptet unbegründet, Sanktionen würden den Deal verhindern.

IPA Terminal hat ein formelles Schiedsverfahren gegen LOGISTEC eingeleitet, um das Unternehmen am Rücktritt von einem unterzeichneten Kaufvertrag zu hindern. Die Verkäufer, Christian Hess Ratz, Jurgen Hess Ratz und Steel Connect B.V. (gemeinsam die „Verkäufer“), werfen LOGISTEC Vertragsbruch vor.
Der Streitfall betrifft die Übernahme von IPA Terminal. Die Verkäufer argumentieren, dass LOGISTEC Sanktionen, die von der mexikanischen und kanadischen Regierung unterstützt werden, als Vorwand benutzt, um von der Transaktion zurückzutreten. Das Schiedsverfahren wird gemäß den Regeln der United Nations Commission on International Trade Law (UNCITRAL) durchgeführt.
Die Verkäufer fordern die Erfüllung des Vertrages sowie Schadensersatz für die durch den angeblichen Vertragsbruch von LOGISTEC entstandenen Verluste. Sie betonen, dass die Transaktion von beiden Regierungen unterstützt wurde, was die Glaubwürdigkeit von LOGISTECs Sanktionsbehauptungen in Frage stellt.
Diese rechtliche Maßnahme unterstreicht eine signifikante Meinungsverschiedenheit über die Bedingungen und die Ausführung der Übernahme. Das Ergebnis des Schiedsverfahrens wird über die Zukunft des IPA Terminal-Kaufs entscheiden und potenziell erhebliche finanzielle Folgen für die beteiligten Parteien haben.