Ipsos bestätigt Jahresergebnisse 2025 und startet neue strategische Planung
Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat seine Jahresergebnisse für 2025 bestätigt, die den bisherigen Prognosen entsprechen. Das Unternehmen stellte zudem seinen neuen strategischen Plan "Horizons" vor.

Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat seine Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2025 bestätigt, die mit den bisherigen Prognosen des Unternehmens übereinstimmen. Der Gesamtumsatz für das Jahr erreichte 2,525 Milliarden Euro, ein Anstieg von 3,4 Prozent, wobei das organische Wachstum bei bescheidenen 0,6 Prozent lag. Diese Wachstumsrate wurde durch ein unsicheres politisches Umfeld und straffere staatliche Budgets beeinträchtigt, was insbesondere das Geschäftsfeld Public Affairs betraf.
Die Betriebsgewinnmarge belief sich auf 12,3 Prozent, was 309 Millionen Euro entspricht. Ohne die temporären Verwässerungseffekte der Akquisitionen von The BVA Family und infas lag die Betriebsgewinnmarge bei 12,8 Prozent. Das Unternehmen stellte fest, dass das Jahr 2025 von bedeutenden strukturellen Veränderungen geprägt war, darunter die Ernennung von Jean Laurent Poitou zum CEO im September, mit dem Auftrag, nachhaltiges und profitables Wachstum wiederherzustellen. Laurence Stoclet wurde zur neuen Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt, Nachfolger von Didier Truchot, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat.
Im Januar 2026 stellte Ipsos seinen neuen strategischen Plan "Horizons" vor, der darauf abzielt, die globale Führungsposition des Unternehmens zu stärken und zu einer nachhaltigen Wachstumsstrategie zurückzukehren. Dieser Plan beinhaltet bedeutende Akquisitionen in Europa, wie infas und The BVA Family, die die Präsenz von Ipsos insbesondere in Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich stärken.
Regional war die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) die stärkste, mit einem Gesamtwachstum von 12,0 Prozent, das hauptsächlich auf Akquisitionen zurückzuführen ist, und einem organischen Wachstum von 2,0 Prozent. Amerika verzeichnete ein minimales Wachstum von 0,3 Prozent, während die Region Asien-Pazifik einen Rückgang von 4,3 Prozent erlebte. Die Geschäftssegmente verteilten sich relativ gleichmäßig auf die Bereiche Konsumgüter, Kunden und Mitarbeiter sowie Bürger und Gesundheitswesen.