Ipsos: Konsumenten bevorzugen Gesundheit und Erschwinglichkeit beim Lebensmitteleinkauf
Neue Forschungsergebnisse von Ipsos zeigen veränderte Konsumgewohnheiten in den USA im Lebensmittel- und Getränkesektor. Während Verbraucher nach gesünderen und funktionellen Lebensmitteln suchen, beeinflussen wirtschaftliche Sorgen die Kaufentscheidungen stark.

Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat neue Daten über die sich entwickelnden Einstellungen und Kaufgewohnheiten amerikanischer Verbraucher im Lebensmittel- und Getränkebereich veröffentlicht. Die Forschung deutet auf eine wachsende Nachfrage nach gesünderen und funktionellen Lebensmitteln hin, wobei die Verbraucher zunehmend offen für mit Vitaminen, Ballaststoffen oder Proteinen angereicherte Produkte sind.
Gleichzeitig prägen wirtschaftliche Faktoren den Lebensmitteleinkauf maßgeblich. Fast sechs von zehn Befragten, 58 Prozent, achten nun mehr auf den Stückpreis als auf den Gesamtpreis von Lebensmitteln. Dieses Verhalten ist besonders ausgeprägt bei jüngeren demografischen Gruppen und Haushalten mit geringem Einkommen.
Die Studie hebt auch eine wachsende Besorgnis über Lebensmittelsicherheit und Zusatzstoffe hervor. Fettleibigkeit wird als eine der Hauptbedrohungen für die öffentliche Gesundheit in den USA identifiziert. Neben Geschmack, Qualität und Preis äußern die Verbraucher eine Präferenz für den Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel.
Ipsos merkt auch eine verpasste Gelegenheit an, pflanzliche Lebensmittel mit gesunden Lebensstilen zu verbinden, trotz ihrer ernährungsphysiologischen Vorteile. Unternehmen haben eine Möglichkeit, ihre Kommunikation und Produktentwicklung zu verfeinern, um diese sich entwickelnden Konsumentenforderungen zu erfüllen.