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Ipsos-Bericht: Öffentliche Unterstützung für LGBT+-Markenkampagnen sinkt

Eine neue Umfrage von Ipsos in 26 Ländern zeigt einen Rückgang der öffentlichen Unterstützung für Marken, die LGBT+-Rechte bewerben, während die Unterstützung für Antidiskriminierungsmaßnahmen hoch bleibt.

12. Juni 2026
Ipsos-Bericht: Öffentliche Unterstützung für LGBT+-Markenkampagnen sinkt
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Eine globale Umfrage von Ipsos, die 2025 in 26 Ländern durchgeführt wurde, offenbart eine veränderte öffentliche Meinung zu LGBT+-Themen und unternehmensseitiger Fürsprache.

Die Forschung zeigt einen bemerkenswerten Rückgang der Unterstützung für Unternehmen, die sich aktiv für LGBT+-Gleichstellung einsetzen. Der Anteil der Befragten, die solche Kampagnen befürworten, ist 2025 auf 41 % gesunken, verglichen mit 49 % im Jahr 2021. Gleichzeitig ist der Widerstand gegen diese Initiativen auf 23 % gestiegen.

Trotz geringerer Begeisterung für Markenaktivismus unterstützt eine klare Mehrheit weiterhin rechtliche Schutzmaßnahmen gegen Diskriminierung für LGBT+-Personen. Durchschnittlich etwa 71 % der Befragten glauben, dass Gesetze LGBT+-Personen im Beschäftigungsbereich, im Wohnungsbau und beim Zugang zu Dienstleistungen schützen sollten.

Der Bericht stellt auch eine leichte Abschwächung der Unterstützung für gleichgeschlechtliche Ehen und Adoptionsrechte fest, ebenso wie einen Rückgang der Akzeptanz von Transgender-Athleten, die gemäß ihrem identifizierten Geschlecht an Wettkämpfen teilnehmen. Deutliche demografische Unterschiede bestehen fort, wobei jüngere Frauen im Allgemeinen progressivere Einstellungen zu LGBT+-Rechten und Sichtbarkeit zeigen als ältere Männer.

Originalquelle: ipsos.com