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Ipsos-Studie: Weltweites Vertrauen in Medien sinkt

Eine neue Ipsos-Studie zeigt, dass das globale Vertrauen in traditionelle und digitale Medien in den letzten Jahren abgenommen hat. Hauptgründe sind die Verbreitung von "Fake News" und Zweifel an den Absichten der Medienquellen.

18. Oktober 2026
Ipsos-Studie: Weltweites Vertrauen in Medien sinkt

Das globale Vertrauen in traditionelle Medien wie Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und Radio ist in den letzten Jahren gesunken. Dies geht aus einer neuen, 27 Länder umfassenden Studie des Marktforschungsunternehmens Ipsos hervor. Auch das Vertrauen in Online-Nachrichtenportale und über das Internet bekannte Personen ist gering.

Die Studie ergab, dass 47 % der Menschen weltweit Zeitungen und Zeitschriften vertrauen, während 49 % Fernsehen und Radio vertrauen. Online-Nachrichtenplattformen schneiden mit 45 % Vertrauen etwas schlechter ab. Zwischen den einzelnen Ländern bestehen erhebliche Unterschiede im Vertrauensniveau.

Etwa 34 % der Befragten weltweit gaben an, Zeitungen und Zeitschriften weniger zu vertrauen als noch vor fünf Jahren. Ein ähnlicher Prozentsatz (34 %) empfindet dies auch für Fernsehen und Radio, und 32 % vertrauen Online-Nachrichtenplattformen weniger.

Als Hauptursachen für diese Vertrauenserosion identifiziert der Bericht die Zunahme von "Fake News" und Zweifel an den Absichten der Medienquellen. Insbesondere Online-Nachrichtenportale werden als Quellen für Fehlinformationen wahrgenommen, wobei 62 % der globalen Verbraucher glauben, dass dort gefälschte Nachrichten weit verbreitet sind.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass für Unternehmenskommunikation die Fokussierung auf vertrauenswürdige Dritte und Fürsprecher zunehmend wichtiger werden könnte, da ein geringeres Vertrauen in das Medium selbst die Glaubwürdigkeit der Botschaft untergraben könnte.

Originalquelle: ipsos.com