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Ipsos-Umfrage: Globale Einstellungen zu LGBT+-Rechten stabilisieren sich, Unterschiede zwischen Ländern bleiben

Die globale LGBT+-Pride-Umfrage von Ipsos für 2026 zeigt eine Stabilisierung der Einstellungen zu LGBT+-Rechten in 26 Ländern, wobei erhebliche Unterschiede zwischen den Nationen bestehen bleiben.

25. Juni 2026
Ipsos-Umfrage: Globale Einstellungen zu LGBT+-Rechten stabilisieren sich, Unterschiede zwischen Ländern bleiben
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Marktforschungsunternehmen Ipsos hat seine globale LGBT+-Pride-Umfrage für 2026 veröffentlicht. Die Ergebnisse deuten auf eine Stabilisierung der Einstellungen zu LGBT+-Rechten in 26 befragten Ländern hin, wobei jedoch weiterhin erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen bestehen.

Weltweit unterstützt eine Mehrheit in den befragten Ländern weiterhin Gesetze, die Diskriminierung von LGBT+-Personen in Bezug auf Beschäftigung, Bildung, Wohnraum und soziale Dienste verbieten. Die Unterstützungsniveaus variieren jedoch stark: Spanien (70 %) und Thailand (69 %) weisen die höchsten Zustimmungswerte auf, während die Türkei (30 %) und Südkorea (31 %) die niedrigsten verzeichnen.

Die Unterstützung für die gleichgeschlechtliche Ehe bleibt eine Säule der Akzeptanz, insbesondere in europäischen Ländern wie den Niederlanden (80 %), Spanien (74 %) und Schweden (73 %). Im Gegensatz dazu zeigen Länder wie Polen (33 %) und die Türkei (16 %) eine deutlich geringere Unterstützung. Die Förderung der LGBT+-Gleichheit durch Unternehmen stößt global auf durchschnittlich 42 % Zustimmung, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr, aber ein bemerkenswerter Rückgang im Vergleich zu vor fünf Jahren.

Die Umfrage hebt auch hervor, dass etwa 30 % der Menschen eine verstärkte Repräsentation von LGBT+-Figuren in den Medien befürworten. In Bezug auf die Rechte von Transgender-Personen besteht breite Übereinstimmung darüber, dass sie Diskriminierung erfahren. Die Meinungen gehen jedoch bei spezifischen politischen Fragen auseinander, wie dem Zugang zu geschlechtsspezifischen Einrichtungen und der Teilnahme am Sport basierend auf der Geschlechtsidentität. Die Unterstützung für Transgender-Sportler, die gemäß ihrer Geschlechtsidentität antreten, liegt bei nur 22 %, wobei eine Mehrheit dies ablehnt.

Originalquelle: ipsos.com