Iran-Krieg 2026: Schockwelle hebt globale Industrien aus
Die Offensive der USA und Israels gegen den Iran im Februar 2026 hat die Hormusstraße blockiert und eine globale Energie- und Ernährungssicherheitskrise ausgelöst.

Am 28. Februar 2026 starteten die Vereinigten Staaten und Israel die „Operation Epic Fury“, einen Überraschungsangriff auf Irans Atomanlagen, Kommandozentralen und militärische Einrichtungen. Iran reagierte umgehend mit ballistischen Raketen und Drohnen auf Israel, US-Stützpunkte im Golf und die Energieinfrastruktur in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Kuwait und Katar.
Der daraus resultierende Konflikt, der nun 27 Tage andauert, hat sich von einem regionalen Streit schnell zu dem entwickelt, was die Internationale Energieagentur (IEA) als „die größte globale Herausforderung für Energie und Ernährungssicherheit in der Geschichte“ bezeichnet. Der Krieg stellt eine erhebliche Bedrohung für den Transit durch die Straße von Hormuz dar, einen entscheidenden Engpass für globale Öl- und LNG-Flüsse, und weckt Erinnerungen an das Ölembargo der 1970er Jahre.
Die wirtschaftlichen Auswirkungen reichen über den Energiesektor hinaus und betreffen Landwirtschaft, Luftfahrt, Schifffahrt, Halbleiter, Gesundheitswesen, Bauwesen, Finanzmärkte und Konsumgüter. Die Brent-Rohölpreise sind von 72 auf über 120 US-Dollar pro Barrel gestiegen, und die LNG-Preise sind nach der Erklärung von „Force Majeure“ Katars für Gasexporte dramatisch angestiegen. Die Produktion im Golf ist um über 10 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen.
Die Luftfahrtindustrie ist mit am Boden liegenden Flugzeugflotten und verdoppelten Treibstoffkosten konfrontiert, während die Schifffahrt mit Umleitungen und steigenden Kriegsrisikoversicherungsprämien zu kämpfen hat. Der Agrarsektor sieht sich durch Unterbrechungen der Düngemittelexporte mit Bedrohungen für seine Frühjahrsaussaat konfrontiert, was die Lebensmittelpreise in die Höhe treibt und die globale Ernährungssicherheit gefährdet. Auch die Sektoren Halbleiter, Gesundheitswesen und Konsumgüter melden Probleme in der Lieferkette und steigende Kosten.