Steuerliche Neuregelung eröffnet Möglichkeiten zur Senkung von Gesundheitskosten
Eine Anpassung der IRS-Regeln aus dem Jahr 2023 ermöglicht es Familienangehörigen von Arbeitnehmern, staatlich geförderte Versicherungsoptionen zu nutzen.

Mit einer Änderung der IRS-Vorgaben hat sich das Umfeld für betriebliche Krankenversicherungen in den USA gewandelt. Die Korrektur der sogenannten „Family Glitch“-Regelung erlaubt es nun, die finanzielle Belastung für die Versicherung von Angehörigen getrennt von der des Arbeitnehmers zu bewerten. Zuvor wurden Familien oft von staatlichen Zuschüssen ausgeschlossen, wenn lediglich der Arbeitnehmeranteil als „bezahlbar“ eingestuft wurde.
Das aktuelle Regelwerk sieht vor, dass die Zumutbarkeit der Prämie separat für den Arbeitnehmer und für den Familienverband berechnet wird. Übersteigt der Anteil für die Familienversicherung einen Schwellenwert von 9,96 Prozent des Haushaltseinkommens im Jahr 2026, können Familienangehörige auf staatlich subventionierte Angebote ausweichen. Der Arbeitnehmer selbst bleibt dabei weiterhin über das Unternehmen versichert.
Diese Neuerung bietet Unternehmen einen Weg, die finanzielle Situation ihrer Belegschaft zu entlasten, ohne die Lohnkosten zu erhöhen. Zudem kann eine geringere Anzahl an versicherten Angehörigen das Risikoprofil des gesamten Gruppenversicherungsvertrags verbessern, was sich bei künftigen Vertragsverhandlungen positiv auf die Konditionen auswirken kann.