Immobilienkonzern IRSA verzeichnet Verlust im ersten Geschäftsquartal
Das argentinische Unternehmen IRSA Inversiones y Representaciones meldet für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Nettoverlust von 6,4 Milliarden Pesos.

Der Immobilienkonzern IRSA Inversiones y Representaciones S.A. gab seine Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027, das am 30. September 2026 endete, bekannt. Das Unternehmen verzeichnete einen Nettoverlust von 6,38 Milliarden argentinischen Pesos, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 217,95 Milliarden Pesos erzielt worden war. Hauptursache für das negative Ergebnis sind Anpassungen des beizulegenden Zeitwerts von Anlageimmobilien.
Die operative Leistung des Unternehmens stellt sich differenziert dar. Während das bereinigte EBITDA aus den Vermietungssegmenten um 2,0 Prozent zurückging, stieg das gesamte bereinigte EBITDA um 9,3 Prozent, was vor allem auf Erfolge im Bereich Verkauf und Entwicklung zurückzuführen ist. Die Einnahmen der Einkaufszentren entwickelten sich im Einklang mit der Inflation, während die Umsätze der Mieter real um 6,1 Prozent sanken.
IRSA treibt den Ausbau seines Portfolios weiter voran. Die Bauarbeiten an den Projekten Oeste Outlet und Distrito Diagonal, die im laufenden Geschäftsjahr eröffnet werden sollen, schreiten voran. Für die Aktionäre wurde zudem eine Dividendenausschüttung in Höhe von 211 Milliarden Pesos beschlossen, deren Auszahlung Anfang November 2026 begann.