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Gesundheit

ISHRS warnt vor illegalen Haartransplantationskliniken

Die International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) veranstaltet am 11. November einen Aktionstag, um Betroffene unseriöser Haartransplantationen zu unterstützen und über Risiken aufzuklären.

2. November 2026
ISHRS warnt vor illegalen Haartransplantationskliniken

Die International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) begeht am 11. November 2026 den sechsten jährlichen Aktionstag zur Korrektur von Haartransplantationen. Ziel der Kampagne ist es, Patienten zu helfen, die durch unseriöse Anbieter auf dem sogenannten Schwarzmarkt geschädigt wurden, und das Bewusstsein für die Risiken unregulierter Kliniken zu schärfen.

Viele Patienten fallen auf aggressives Preis-Marketing und manipulierte Ergebnisdarstellungen herein. Häufig führen in diesen Einrichtungen Personen ohne ärztliche Zulassung invasive Eingriffe durch, was oft mit bleibenden physischen oder ästhetischen Schäden endet. Seit Beginn der Initiative im Jahr 2020 konnten bereits etwa 100 weltweit ansässige ISHRS-Mitglieder als Chirurgen gewonnen werden, die betroffene Patienten bei Korrekturoperationen unterstützen.

„Ein chirurgischer Eingriff zur Haarwiederherstellung erfordert fachliche Kompetenz und ein hohes Maß an medizinischer Verantwortung“, betont Dr. Robin Unger, Direktor der ISHRS. Die Organisation stellt fest, dass Patienten ihre Wahl des Chirurgen nicht allein auf Online-Werbung stützen sollten, sondern die Qualifikationen bei zuständigen Behörden verifizieren müssen. Ein Haartransplantations-Prozess ist laut ISHRS eine langfristige medizinische Beziehung und keine einmalige Handelsdienstleistung.

Im Rahmen der Kampagne „Fight the Fight“ bietet die ISHRS umfangreiche Informationsmaterialien in mehreren Sprachen an. Ziel ist es, den Patienten das notwendige Wissen zu vermitteln, um zwischen qualifizierten Ärzten und ungeschultem Personal zu unterscheiden. Die Organisation warnt, dass gerade die Intransparenz mancher Kliniken ein Hauptgrund für die steigende Zahl an fehlerhaften Eingriffen ist.

Originalquelle: prnewswire.com