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Technologie

IT-genehmigte KI-Tools scheitern bei Mitarbeitern – verstärkter Einsatz von „Schatten-KI“

Eine Studie zeigt, dass nur ein Drittel der Mitarbeiter IT-genehmigte KI-Tools als ausreichend erachtet, was zur weit verbreiteten Nutzung nicht autorisierter „Schatten-KI“-Lösungen führt.

26. Juli 2026
IT-genehmigte KI-Tools scheitern bei Mitarbeitern – verstärkter Einsatz von „Schatten-KI“

Eine neue Studie von Cybernews deckt eine erhebliche Lücke zwischen der Genehmigung von KI-Tools durch Unternehmen und deren tatsächlicher Nutzbarkeit auf. Während 52 % der Arbeitgeber KI-Tools für ihre Mitarbeiter genehmigt oder bereitgestellt haben, geben nur 33 % der Mitarbeiter an, dass diese Tools ihre Arbeitsanforderungen vollständig erfüllen.

Dieser Mangel an adäquaten genehmigten Werkzeugen treibt die Zunahme von „Schatten-KI“ voran, bei der Mitarbeiter nicht genehmigte Software und Plattformen nutzen, um ihre Aufgaben zu erledigen. Laut der Umfrage nutzen 59 % der Mitarbeiter diese nicht autorisierten Tools, oft aus Frustration über die Unzulänglichkeit offizieller Lösungen.

Die Situation birgt erhebliche Cybersicherheitsrisiken. Fünfundsiebzig Prozent der Mitarbeiter, die Schatten-KI nutzen, geben zu, sensible Unternehmens- und Kundendaten mit diesen illegalen Anwendungen zu teilen. Dieser Datenverlust gefährdet das geistige Eigentum und vertrauliche Informationen von Unternehmen und erhöht das Risiko sowie die Kosten von Datenpannen.

Žilvinas Girėnas, Produktleiter bei nexos.ai, weist darauf hin, dass das Problem nicht bei den Benutzern, sondern bei den Beschaffungs- und Implementierungsprozessen liegt. „Wir genehmigen KI-Tools auf Basis von Versprechungen und Checklisten, nicht danach, wie gut sie in Arbeitsabläufe passen. Unzureichende Tools veranlassen Mitarbeiter, Genehmigungen zu umgehen und Kundendaten auf unbekannten Plattformen zu riskieren“, sagte Girėnas.

Dieses Szenario zwingt die Unternehmensleitung, Produktivität gegen Sicherheit abzuwägen. Während Schatten-KI die offizielle IT-Überwachung umgeht, handeln Mitarbeiter oft nicht böswillig, sondern um ihre eigene Effizienz zu optimieren. Dieses Phänomen, das in einer „Grauzone“ gedeiht, kann zu erheblichen Sicherheitslücken und finanziellen Verlusten führen.

Originalquelle: pressat.co.uk