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Reise

Italienisches Dorf Varenna verbietet Strandkleidung im Zentrum, verhängt Bußgelder

Das malerische italienische Dorf Varenna hat neue Kleiderordnungen für Touristen und Einheimische eingeführt. Bußgelder drohen für das Tragen von Badebekleidung oder das Herumlaufen mit nacktem Oberkörper in öffentlichen Bereichen außerhalb ausgewiesener Strandzonen.

8. Juli 2026
Italienisches Dorf Varenna verbietet Strandkleidung im Zentrum, verhängt Bußgelder

Das italienische Dorf Varenna am Comer See verschärft seine Bekleidungsvorschriften für Touristen. Strandkleidung, einschließlich Badeanzügen und freiem Oberkörper, ist nun auf den Seeuferstrand und Boote beschränkt. Dies gilt für das gesamte Dorfgebiet.

Personen, die die Regeln außerhalb der ausgewiesenen Zonen verstoßen, müssen mit Bußgeldern zwischen 50 und 200 Euro rechnen. Bürgermeister Mauro Manzoni betonte, dass die Lebensqualität der Anwohner nicht der Massenattraktion geopfert werden dürfe. Die Regeln gelten sowohl für Besucher als auch für Einheimische.

Zusätzlich zur Kleiderordnung werden auch Gruppenreisen stärker reguliert. Die Gruppengröße wird auf 25 Personen begrenzt, und die Gruppen dürfen die engen Gassen nicht blockieren. Lautsprecherdurchsagen durch Reiseführer sind ebenfalls untersagt.

Varenna reiht sich damit in eine wachsende Zahl italienischer Tourismusorte ein, die ähnliche Maßnahmen ergriffen haben. Orte wie Portofino, Gallipoli, Sorrento und die Cinque Terre haben ebenfalls Verbote für unangemessene Kleidung in Nicht-Strandbereichen erlassen, mit möglichen Bußgeldern von bis zu 300 Euro in Portofino und 500 Euro in Gallipoli.

Originalquelle: fastcompany.com