ITEBO: Datenschutzbedenken beim Faxversand von personenbezogenen Daten
Die ITEBO-Unternehmensgruppe sieht den Versand personenbezogener Daten per Fax kritisch aufgrund von Datenschutzbedenken. Das Unternehmen betont die Notwendigkeit geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen.

Die ITEBO-Unternehmensgruppe aus Münster stellt die Datensicherheit beim Versand personenbezogener Daten mittels Fax in Frage und rüttelt an der Praxis, solche Informationen über dieses Medium zu übermitteln. Angesichts der strengen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird die Eignung des klassischen Faxgeräts als Kommunikationsmittel für sensible Daten neu bewertet.
Das Hauptproblem liegt laut ITEBO in der mangelnden Kontrolle über die übertragene Verbindung. Absender können nicht sicherstellen, dass beim Empfänger entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind. Insbesondere die fehlende Verschlüsselung während der Übertragung macht die Daten anfällig für Abhörversuche und Manipulationen. Die Vertraulichkeit kann somit nicht immer gewährleistet werden, da technische Schutzmaßnahmen auf beiden Seiten oft fehlen.
Das Unternehmen verweist auf die datenschutzrechtliche Verpflichtung, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen (TOMs) zu ergreifen. Die Unsicherheiten beim Faxversand machen es schwierig, diese Anforderung durchgängig zu erfüllen. Daher legt ITEBO nahe, alternative und sicherere Kommunikationswege für den Austausch von personenbezogenen Daten in Betracht zu ziehen.
ITEBO ist als IT-Dienstleister auf die Beratung und Implementierung von IT-Sicherheitslösungen spezialisiert. Diese Analyse des Faxversands ist Teil des Bestrebens, Unternehmen für Datenschutzrisiken zu sensibilisieren und sichere digitale Prozesse zu fördern.