Japanische Digitalagentur meldet Datenabfluss von über 13.000 Datensätzen
Ein Sicherheitsvorfall bei der japanischen Digitalagentur hat über 13.000 personenbezogene Daten offengelegt, die über KI-gestützte Webseiten eingereicht wurden.
Die japanische Digitalagentur teilte am 22. Oktober mit, dass mehrere ihrer Webseiten, die auf der Plattform Studio AI basieren, Ziel eines Hackerangriffs wurden. Dabei wurden 13.323 personenbezogene Datensätze entwendet, die Bürger zwischen Mai 2021 und März 2023 über Kontaktformulare eingereicht hatten.
Zu den kompromittierten Informationen gehören Namen, E-Mail-Adressen und der Inhalt der Anfragen. In einigen Fällen könnten auch Organisationszugehörigkeiten, Anschriften und Telefonnummern betroffen sein. Die Daten umfassen ein breites Spektrum von allgemeinen Anfragen über Fragen zu Impfnachweisen bis hin zu Bewerbungsunterlagen.
Bisher liegen der Behörde keine Erkenntnisse über einen Missbrauch der Daten vor. Die Digitalagentur warnte die Öffentlichkeit vor potenziellen Phishing-Versuchen und betonte, dass offizielle Stellen niemals per E-Mail oder Telefon zur Angabe von Passwörtern oder Kreditkartendaten auffordern würden.
Der Vorfall wirft ein Licht auf die Sicherheitsrisiken bei der Nutzung von Drittanbieter-Tools für den Aufbau öffentlicher Webseiten. Die Behörde untersucht die Sicherheitslücke, um weitere unbefugte Zugriffe zu verhindern.