Japanische Keramikkünstlerin Akiko Mori findet in Helsinki Heimat und Inspiration
Die japanische Keramikkünstlerin Akiko Mori beschreibt Helsinki als ihr Zuhause und "die beste Stadt der Welt". Sie hat in der Stadt Inspiration und eine unterstützende Gemeinschaft gefunden, die ihre Karriere gefördert hat.

Im Herzen von Punavuori hat die japanische Keramikkünstlerin Akiko Mori ein dauerhaftes Zuhause in Helsinki gefunden. Mori, die vor neun Jahren mit ihrem Mann nach Finnland zog, nennt die Stadt "die beste Stadt der Welt" und hat sogar ihren Grabstein dort geplant.
Die ursprünglich aus Japan stammende Künstlerin kam über die Schweiz nach Helsinki. Während sie eine saubere Stadt erwartete, war ihr erster Eindruck "roh und echt" – insbesondere die schmutzigen Fenster, die nach dem Schneeschmelzen zum Vorschein kamen, hinterließen Eindruck. Doch die raue Schönheit der Stadt, wie die Felsen entlang von Eiranranta, begann sie bald zu fesseln.
Mori hat sich der Keramik gewidmet, nachdem sie ursprünglich Bildhauerei und Tontechniken in Japan studiert hatte. Ihre Werke lassen sich von der Architektur inspirieren und sie strebt danach, mit ihren Stücken eher Atmosphäre als Objekte zu schaffen. In ihrem Studio verwendet sie matte, erdige Töne, die sich mit der Weichheit finnischer Materialien verbinden.
Helsinki hat Mori nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern auch eine starke Gemeinschaft geboten. Sie hebt die Gastfreundschaft der lokalen Designszene hervor und wie andere Künstler ihr geholfen haben, sich einzuleben und ihr Studio einzurichten. Sie hat Verbindungen geknüpft, unter anderem im Netzwerk Helsinki Playground, gegründet von Adam Tickle, und präsentiert ihre Werke in verschiedenen Designläden der Stadt, darunter Lokal und Artek.
Mori genießt ihre täglichen Routinen im Punavuori-Viertel, wie Spaziergänge durch Viiskulma und Mittagessen in lokalen Cafés. Sie ist der Meinung, dass Helsinkis Ruhe und starke Gemeinschaftsbande die Stadt zu einem einzigartigen und angenehmen Ort zum Leben und Arbeiten machen.