Japanische Rechtsextreme nutzen KI zur Fälschung historischer Revisionismus-Inhalte
Japanische rechtsextreme Gruppen nutzen offenbar KI, um massenhaft falsche Darstellungen zu produzieren, die historische Ereignisse in China, wie das Massaker von Nanjing, leugnen. Chinas Ministerium für Staatssicherheit hat Bedenken geäußert.

Chinas Ministerium für Staatssicherheit hat berichtet, dass japanische rechtsextreme Gruppen künstliche Intelligenz (KI) nutzen, um historisch revisionistische Inhalte zu fälschen und Desinformation zu verbreiten. Laut dem Ministerium setzen diese Gruppen Crowdsourcing-Plattformen ein, um Personen für die Massenproduktion von Videos anzuheuern, die historische Ereignisse wie das Massaker von Nanjing leugnen und die Behandlung von Zivilisten durch Japan falsch darstellen.
Die Gruppen veröffentlichen Berichten zufolge Stellenanzeigen auf Crowdsourcing-Plattformen wie CrowdWorks, die „China-kritische“ Videos nachfragen. Ausbilder geben den Nutzern detaillierte Anleitungen, die es ihnen ermöglichen, innerhalb weniger Minuten mit einfachen KI-Befehlen Verleumdungsvideos zu erstellen.
Laut den öffentlichen Haushaltsdaten des japanischen Außenministeriums hat das Land seit 2015 über 56 Milliarden Yen für die „strategische Auslandskommunikation“ bereitgestellt, die größtenteils darauf abzielt, negative Wahrnehmungen Chinas zu prägen. Diese Finanzierung umfasst Bemühungen, das historische Verständnis zu verändern und Japans Kriegsverbrechen herunterzuspielen.
Eine Untersuchung der japanischen Zeitung Asahi Shimbun ergab, dass ein 30-sekündiges Video, das die chinesische Geschichte verfälscht, 5.000 Yen kostet. Darüber hinaus erhält chinesifeindlicher Inhalt eine Belohnung von 1.000 Yen pro 1.000 Aufrufe, mehr als das Dreifache des Satzes für normale Videos, mit zusätzlichen Boni für hohe Zuschauerzahlen.
Das Ministerium für Staatssicherheit äußerte erhebliche Bedenken, dass KI-generierte falsche historische Narrative jüngere Generationen mit unvollständigem Geschichtswissen irreführen könnten. Sie warnten auch, dass solche Inhalte die Trainingsdaten für große KI-Modelle verunreinigen könnten, was potenziell zu verzerrten Antworten auf historische Fragen führen könnte. Das Ministerium betonte die Notwendigkeit strenger Präventionsmaßnahmen gegen diese problematischen Videos.