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Einzelhandel

Japans Pokémon-Kartengeschäfte führen Gesichtserkennung zur Bekämpfung des Weiterverkaufs ein

Fünf offizielle Pokémon-Kartengeschäfte in Japan haben ein Gesichtserkennungssystem eingeführt, um den Weiterverkauf von Sammelkarten durch Spekulanten einzudämmen.

28. Juli 2026
Japans Pokémon-Kartengeschäfte führen Gesichtserkennung zur Bekämpfung des Weiterverkaufs ein
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Fünf offizielle Pokémon-Kartengeschäfte in Japan haben ein Gesichtserkennungssystem eingeführt, um das zunehmende Problem des Weiterverkaufs von Sammelkarten durch "Scalper" (Spekulanten) einzudämmen. Das System wurde in den Filialen in Miyagi, Tokio, Aichi, Hiroshima und Fukuoka implementiert. Alle erwachsenen Kunden und Kinder ab der dritten Schulklasse müssen beim Betreten des Geschäfts eine Gesichtserkennung durchlaufen.

Das Unternehmen Pokémon gab die Initiative am 24. Juli auf seiner offiziellen Website bekannt. Laut Unternehmen soll das System eine sichere und angenehme Einkaufsatmosphäre für alle Kunden gewährleisten. Nach der neuen Regelung ist jeder Kunde nur zu einem Besuch pro Tag in den betroffenen Geschäften berechtigt. Wenn das Gesichtserkennungssystem erkennt, dass jemand versucht, das Geschäft mehrmals am selben Tag zu betreten, wird eine Benachrichtigung auf einem Bildschirm angezeigt.

Alle Kunden müssen den Regeln zur Gesichtserkennung zustimmen und eine Eintrittsnummer erhalten, bevor sie das Geschäft betreten. Kunden, die das Geschäft vorübergehend verlassen müssen, beispielsweise für einen Toilettenbesuch, müssen das Personal informieren.

Obwohl die offizielle Erklärung die Schaffung einer angenehmen Einkaufsatmosphäre betont, wird die Maßnahme weithin als direkte Reaktion auf den florierenden Weiterverkauf von Pokémon-Karten angesehen. Ziel ist es, regulären Fans und Sammlern eine fairere Chance zum Kauf der beliebten Artikel zu bieten.

Originalquelle: ithome.com