Jiangsu Muyang Group verklagt ehemalige Führungskräfte auf Milliardenbeträge
Der chinesische Maschinenbauer Jiangsu Muyang Group geht juristisch gegen ehemalige Manager vor, denen die unrechtmäßige Entnahme von Unternehmenswerten vorgeworfen wird.

Die Jiangsu Muyang Group hat beim Obersten Volksgericht von Jiangsu Klage gegen ehemalige Führungskräfte, darunter Fan Tianming, eingereicht. Das Unternehmen wirft den Beklagten vor, Vermögenswerte und Geschäftskontrakte während einer langjährigen Phase interner Machtkämpfe in eigene Unternehmen umgeleitet zu haben.
Hintergrund der Klage ist eine seit 2008 bestehende Eigentumsstreitigkeit, bei der Aktienanteile durch Zwang übertragen worden waren. Nachdem das Oberste Volksgericht Chinas diese Transaktionen für unrechtmäßig erklärte und das Eigentum an die ursprünglichen Besitzer zurückgab, hat die aktuelle Unternehmensleitung unter Xu Youhui die Kontrolle zurückgewonnen und die nun laufenden Regressverfahren eingeleitet.
Laut Gerichtsunterlagen sollen die ehemaligen Manager Verkaufsverträge und Bankkonten zugunsten externer Firmen manipuliert haben, um die Substanz der Muyang Group zu schwächen. Ziel des aktuellen Verfahrens ist die Rückgewinnung dieser entzogenen Geschäftsbereiche sowie eine finanzielle Entschädigung für den entstandenen wirtschaftlichen Schaden.