📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Jim Cramer: IBM-Kurssturz von 25 % reicht nicht für Kaufempfehlung

CNBC-Analyst Jim Cramer meint, der deutliche Kursrutsch der IBM-Aktie reiche nicht aus, um sie zum Kauf zu empfehlen. Verlagerungen bei IT-Ausgaben von Unternehmen weg von Software seien ein Warnsignal für IBM.

14. Juli 2026
Jim Cramer: IBM-Kurssturz von 25 % reicht nicht für Kaufempfehlung

Jim Cramer von CNBC erklärte am Dienstag, dass IBM auf der falschen Seite einer signifikanten Verlagerung in den Technologieausgaben von Unternehmen stehe. Cramer deutete an, dass der Kurssturz der IBM-Aktie um rund 25 % nicht ausreicht, um die Aktie derzeit zum Kauf zu empfehlen.

„Das ist die neue Realität, und ich habe keine Ahnung, wann sich das ändern wird. Deshalb kann ich IBM nicht empfehlen, nicht einmal nach dem heutigen starken Rückgang“, sagte Cramer in seiner Sendung „Mad Money“. Die IBM-Aktien brachen nach einer Vorabmeldung über enttäuschende Ergebnisse für das zweite Quartal ein, die die Erwartungen der Wall Street hinsichtlich Umsatz, Gewinn und Softwareumsatzwachstum verfehlten.

CEO Arvind Krishna räumte ein, dass das Unternehmen „Fehler gemacht“ habe, da mehrere große Kundenvereinbarungen nicht zustande kamen. Cramer sieht darin ein klares Zeichen dafür, dass Unternehmen ihre IT-Budgets neu ausrichten und vermehrt in künstliche Intelligenz investieren. Er bemerkte, dass Unternehmen zunehmend Ausgaben für Cybersicherheit, Hardware und sogenannte „KI-Tokens“ priorisieren.

Cramer hob hervor, dass viele Produkte und Dienstleistungen von IBM in Kategorien fallen, die für die IT-Abteilungen von Unternehmen keine oberste Priorität mehr haben. Obwohl er anerkennt, dass IBM weiterhin attraktive langfristige Geschäftsfelder besitzt und die Aktie eine Dividendenrendite von über 3 % aufweist, ist Cramer zu besorgt über die sich ändernden Trends bei den IT-Ausgaben, um eine Kaufempfehlung auszusprechen.

Originalquelle: cnbc.com