Jingdezhener Porzellanindustri-Stätten in UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen
Die Handwerksporzellan-Industriestandorte von Jingdezhen wurden am 25. Juli 2026 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Dies ist Chinas 61. Welterbestätte.
Die Handwerksporzellan-Industriestandorte von Jingdezhen wurden am 25. Juli 2026 während der 48. Sitzung des Welterbekomitees in Busan, Südkorea, in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Diese Aufnahme macht sie zur 61. Welterbestätte Chinas.
Die in Jingdezhen, Provinz Jiangxi, Ostchina, gelegenen Stätten bewahren ein vollständiges Produktionssystem für handgefertigtes Porzellan, das zwischen dem 10. und 19. Jahrhundert florierte. Die reichen Vorkommen an Porzellanstein und Kaolinlehm sowie ein ausgedehntes Wassertransportnetz verwandelten die Stadt in das weltweit führende Zentrum für Porzellanproduktion.
Das Welterbe umfasst 45 Teilbereiche, die sich über 1.979 Hektar erstrecken. Dazu gehören Porzellanwerkstätten im historischen Stadtzentrum, Rohstoffabbaugebiete, Transportwege und traditionelle Viertel, die gemeinsam die gesamte Produktionskette der Industrie veranschaulichen.
Laut UNESCO demonstriert das Erbe die innovative Entwicklung der chinesischen Technologie, Kunst und Industrie der handgefertigten Porzellanherstellung. Es belegt auch den tiefgreifenden Einfluss der chinesischen Porzellanindustrie auf den globalen Keramiksektor und den kulturellen Austausch.