Johanniter und Bundeswehr vereinbaren enge Kooperation
Die Johanniter-Unfall-Hilfe und die Bundeswehr haben eine Vereinbarung zur Stärkung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Der Pakt zielt auf gemeinsame Ausbildungs- und Katastrophenschutzeinsätze ab.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und die Bundeswehr haben am 7. August eine Vereinbarung über eine enge Kooperation unterzeichnet. Diese soll die Grundlage für eine regelmäßige und feste Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung sowie bei der Bewältigung von Katastrophen und Großschadensereignissen schaffen.
Die Kooperation steht im Kontext der Rückbesinnung auf die Landes- und Bündnisverteidigung. Beide Organisationen betrachten Bevölkerungsschutz und die Verteidigung der Souveränität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Die Vereinbarung konzentriert sich auf Ausbildungs- und Übungsvorhaben. Sie soll auch Einsätze im Rahmen der Gesamtverteidigung, Katastrophenhilfe und Bewältigung schwerer Unglücke umfassen. Ziel ist es, sich gegenseitig in Friedens- und Krisenzeiten zu unterstützen und Synergien zu nutzen.
Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, betonte die Notwendigkeit optimaler Vorbereitung für schnelle Hilfe. Generalleutnant André Bodemann von der Bundeswehr sieht Vorteile für beide Teile, insbesondere im Bereich der Ausbildung und Unterstützung.