Johanniter-Krankenhaus Gronau plant Erweiterung mit 64-Millionen-Euro-Förderung
Das Land Niedersachsen stellt voraussichtlich rund 64 Millionen Euro für die Modernisierung und den Ausbau des Johanniter-Krankenhauses in Gronau bereit.

Das Johanniter-Krankenhaus in Gronau (Leine) steht vor einer umfassenden Kapazitätserweiterung. Das Land Niedersachsen plant eine Förderung in Höhe von circa 64 Millionen Euro, um den Standort an die veränderte regionale Krankenhauslandschaft anzupassen. Die formale Bewilligung der Mittel wird für die zweite Jahreshälfte 2027 erwartet.
Die Planungen sehen eine Aufstockung von derzeit 111 auf 125 Betten vor. Ein inhaltlicher Schwerpunkt soll dabei auf der Endoprothetik und der Geriatrie liegen, da das Krankenhaus einen signifikanten Patientenzuwachs nach Schließungen umliegender Häuser verzeichnet. Zudem soll die zentrale Notaufnahme räumlich umgestaltet werden, um die Patientenwege effizienter zu trennen.
Die Geschäftsführung prüft derzeit, ob die Modernisierung durch Umbauten im Bestand oder durch Neubauten umgesetzt wird. Dabei sollen auch technische Lösungen für den Hitzeschutz, etwa durch Wärmepumpen mit Kühlfunktion, implementiert werden. Nach einer offiziellen Zusage wird mit einer Realisierung der Baumaßnahmen in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren gerechnet.