Johanniter-Rettungshundeteam besteht anspruchsvolle Mantrailing-Prüfung
Ein Rettungshundeteam der Johanniter aus Landshut hat eine anspruchsvolle Mantrailing-Prüfung in Peißenberg erfolgreich absolviert. Nur zwei von zwölf teilnehmenden Teams bestanden die Prüfung, darunter Kerstin Garhammer mit ihrer Deutschen Pinscher Hündin Franzi.

Landshut/Peißenberg – Ein Rettungshundeteam der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Landshut hat am 26. und 27. September in Peißenberg eine anspruchsvolle Mantrailing-Prüfung erfolgreich abgelegt. Von insgesamt zwölf teilnehmenden Rettungshundeteams aus ganz Deutschland konnten lediglich zwei die Prüfung bestehen.
Beim Mantrailing verfolgt ein speziell ausgebildeter Rettungshund die individuelle Geruchsspur einer gesuchten Person. Dabei muss der Hund auch von zahlreichen anderen Gerüchen, Abzweigungen und Ablenkungen unbeeinflusst bleiben. Besonders bei älteren Spuren stellt dies eine hohe Anforderung an die Leistungsfähigkeit, Konzentration des Hundes sowie an das Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier.
Für Kerstin Garhammer steht neben der Prüfung der Sinn der Aufgabe im Vordergrund. Sie erklärte: „Dem Arbeitstier Hund eine sinnvolle Aufgabe zu geben, um dabei im Ernstfall mit einem großartigen und kompetenten Team Menschen in Not helfen zu können, ist die beste Motivation.“ Die Johanniter-Rettungshundestaffel Landshut sucht fortlaufend Interessierte, die sich und ihren Hund für diese Aufgabe ausbilden lassen möchten.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ein großer deutscher Hilfsdienst, der eine breite Palette sozialer Dienstleistungen anbietet, darunter Rettungsdienst, Katastrophenschutz und soziale Dienste. Die Rettungshundestaffeln sind ein wichtiger Teil ihrer Arbeit zur Suche nach vermissten Personen.