Johnson & Johnson: Rybrevant Faspro zeigt 77-prozentige Ansprechrate bei Kopf-Hals-Tumoren
Eine klinische Studie belegt eine 77-prozentige Ansprechrate bei Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Karzinom unter der Behandlung mit Rybrevant Faspro.

Johnson & Johnson hat Daten veröffentlicht, wonach die Prüftherapie Rybrevant Faspro bei Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Krebs eine Gesamtansprechrate von 77 Prozent erreichte. Zum Zeitpunkt der Datenauswertung hielt das Ansprechen bei 65 Prozent dieser Patienten weiterhin an.
Das Medikament setzt an den EGFR- und MET-Signalwegen an, die eine zentrale Rolle beim Tumorwachstum spielen. Die Kombination aus Amivantamab und Hyaluronidase ermöglicht eine subkutane Verabreichung, die potenziell die Handhabung im Vergleich zu intravenösen Therapien vereinfacht.
Die Ergebnisse untermauern die laufende Phase-3-Studie, die das Potenzial dieses Wirkstoffs als Erstlinienbehandlung untersucht. Weitere klinische Daten sind erforderlich, um die langfristigen Auswirkungen auf die Überlebensraten und das Sicherheitsprofil abschließend zu bewerten.