Johnson & Johnson meldet geringeres Rückfallrisiko bei Prostatakrebs-Behandlung
Eine Studie zeigt, dass der Einsatz von Erleada in Kombination mit einer Operation das Risiko für Rückfälle oder Tod bei Hochrisiko-Prostatakrebs um 62 % senkt.

Johnson & Johnson hat Ergebnisse vorgelegt, wonach der Einsatz von Erleada (Apalutamid) in Kombination mit einer Androgenentzugstherapie (ADT) vor und nach einer Operation das Risiko für Rückfälle oder Tod bei Patienten mit Hochrisiko-Prostatakrebs signifikant senkt. Die Daten zeigen eine Risikoreduktion von 62 Prozent gegenüber einer rein chirurgischen Behandlung.
Zudem wurde eine Senkung des geschätzten Risikos für Metastasen oder Tod um 51 Prozent verzeichnet. Nach drei Jahren war die Zahl der Patienten, die keine weitere Behandlung benötigten, in der mit Apalutamid behandelten Gruppe doppelt so hoch wie in der Vergleichsgruppe ohne medikamentöse Unterstützung.
Diese Erkenntnisse erweitern die klinische Datenlage zu perioperativen Behandlungsansätzen. Johnson & Johnson setzt die Beobachtung der Langzeitdaten fort, um den Einfluss der medikamentösen Intervention auf den Krankheitsverlauf bei Hochrisikopatienten weiter zu evaluieren.