Journalist wirft Meta unberechtigte Demonetisierung von Facebook-Seiten vor
Der unabhängige Journalist Ambuj Kumar berichtet, dass Meta die Reichweite und Monetarisierung seiner Facebook-Seiten aufgrund von Vorwürfen wegen mangelnder Originalinhalte eingeschränkt hat.

Der unabhängige Journalist Ambuj Kumar hat öffentlich gegen die Entscheidung von Meta protestiert, die Monetarisierung für seine Facebook-Seiten 'Lokhit India' und 'Ambuj Kumar – Lokhit India' zu sperren. Kumar gibt an, dass der Konzern die Reichweite seiner Kanäle massiv beschnitten hat, unter Berufung auf Richtlinien gegen sogenannte 'nicht originäre Inhalte'.
Meta hatte im Juli 2025 die Maßnahmen gegen Inhalte verschärft, die keinen substanziellen eigenen redaktionellen Beitrag aufweisen oder für die keine Lizenzen vorliegen. Das Unternehmen gibt an, dass Konten bei wiederholten Verstößen mit einer geringeren Sichtbarkeit und dem Entzug von Einnahmemöglichkeiten belegt werden. Kumar betont hingegen, dass er im Besitz des Rohmaterials sowie der entsprechenden Lizenzen für seine Berichterstattung sei, und hat eine manuelle Überprüfung der Entscheidung gefordert.
Der Fall unterstreicht die Spannungen zwischen unabhängigen Content-Erstellern und den automatisierten Moderationssystemen großer Plattformen. Während Meta Dashboards zur Information über Verstöße bereitstellt, kritisieren Nutzer häufig die mangelnde Transparenz bei der Identifizierung der spezifischen Inhalte, die Sanktionen auslösen. Metas Vorgaben erlauben die Nutzung lizenzierten Materials, sofern eine eigene redaktionelle Einordnung erfolgt; ob Kumar diesen Standard erfüllt, ist weiterhin strittig.
Es bleibt unklar, ob es sich bei dem Vorfall um eine Fehlentscheidung der automatisierten Algorithmen handelt oder ob die Inhalte tatsächlich gegen die aktualisierten Standards der Plattform verstoßen.