📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Technologie

Journalist klagt gegen YouTube wegen Kanalsperrung

Der indische Journalist Prerit Chauhan leitet rechtliche Schritte gegen YouTube ein, nachdem der Plattformbetreiber seinen Kanal löschte und weitreichende berufliche Einschränkungen aussprach.

3. November 2026

Der Journalist Prerit Chauhan hat angekündigt, YouTube gerichtlich zu belangen, nachdem seine Kanäle – darunter „The Quick News“ – dauerhaft gesperrt wurden. YouTube begründet die Entscheidung mit Verstößen gegen Richtlinien zu Spam und irreführenden Praktiken. Spezifische Details zu den beanstandeten Inhalten verweigert das Unternehmen unter Verweis auf interne Überprüfungsprozesse.

Der Konflikt entzündet sich an YouTubes Richtlinie zur Umgehung von Sperren. Diese untersagt gesperrten Nutzern nicht nur neue Kanäle, sondern untersagt ihnen auch, „wiederholt oder prominent“ in anderen Kanälen aufzutreten. Chauhan sieht darin eine Bedrohung seiner beruflichen Existenz, da Nachrichtenorganisationen sanktioniert werden könnten, wenn sie ihn als Reporter oder Gast einsetzen.

Nachdem YouTube sämtliche Einspruchsmöglichkeiten für Chauhan geschlossen hat, bleibt der Rechtsweg die letzte verbleibende Option. Kritiker sehen in dem Vorgehen einen Beleg für die mangelnde Transparenz und die enorme Macht der Plattformbetreiber gegenüber Journalisten und Medienschaffenden.

Das Verfahren könnte Grundsatzfragen über die Reichweite von Plattform-AGBs und deren Auswirkungen auf die Pressefreiheit aufwerfen. Chauhan plant nun, die Praktiken von YouTube durch gerichtliche Schritte und die öffentliche Dokumentation der Kommunikation offenzulegen.

Originalquelle: medianama.com