J.P. Morgan gibt Anleitung zur Cashflow-Prognose
J.P. Morgan Structured Products B.V. hat eine Anleitung für Unternehmen zur Erstellung von Cashflow-Prognosen und -Projektionen veröffentlicht. Ziel ist die Verbesserung des Liquiditätsmanagements und der Entscheidungsfindung.

J.P. Morgan Structured Products B.V. hat eine Anleitung für Unternehmen zur Erstellung von Cashflow-Prognosen und -Projektionen veröffentlicht. Die Publikation betont, dass die Kernverantwortung von Treasury-Teams, auch wenn sich ihre Rollen weiterentwickeln, darin besteht, zu verstehen, wo die Gelder eines Unternehmens gehalten werden und wie deren Nutzung maximiert werden kann.
Cash-Positionierung und -Prognose sind für den täglichen Finanzbetrieb unerlässlich. Gut definierte Prozesse helfen Unternehmen, Investitionen zu maximieren, Ausgaben zu minimieren und Expansionen zu planen. Die Cash-Positionierung fasst tägliche Kontostände und Transaktionsdaten an einem Ort zusammen, um ausreichende Mittel für den täglichen operativen Bedarf sicherzustellen.
Die Publikation weist darauf hin, dass viele Unternehmen Excel für die Cash-Positionierung verwenden, technologische Lösungen wie bankseitige APIs oder spezialisierte Treasury-Management-Systeme (TMS) jedoch den Prozess erheblich automatisieren können. Dies setzt Ressourcen für die manuelle Dateneingabe frei und reduziert das Fehlerrisiko.
Der Prozess der Cash-Positionierung umfasst die Identifizierung aller Unternehmenskonten und die Aggregation kritischer Daten wie Eröffnungs- und verfügbarer Salden sowie erwarteter Zu- und Abflüsse. Der Einsatz von Technologie kann das Abrufen von Daten von Banken und internen Systemen automatisieren und so die Aktualität und Genauigkeit verbessern.