Richter Genehmigt Anthropic:s 1,5-Milliarden-Dollar-Vergleich in Urheberrechtsklage
Ein Bundesrichter hat dem Vergleich von Anthropic über 1,5 Milliarden Dollar in einer Sammelklage mit Autoren wegen der angeblichen Nutzung urheberrechtlich geschützter Bücher für das KI-Training zugestimmt. Der Vergleich bietet Autoren etwa 3.000 Dollar pro Buch.

Die US-Bezirksrichterin Araceli Martínez-Olguín hat dem Vergleich über 1,5 Milliarden Dollar endgültig zugestimmt, der eine Sammelklage gegen das KI-Unternehmen Anthropic beilegt. Autoren hatten dem Unternehmen vorgeworfen, Urheberrechte verletzt zu haben, indem sie literarische Werke zum Training großer Sprachmodelle ohne Erlaubnis nutzten.
Der am Montag angekündigte Vergleich stellt ein bedeutendes Ergebnis in einem Rechtsstreit dar, der sich mit KI-Entwicklung und geistigen Eigentumsrechten befasst. Die Vereinbarung zielt darauf ab, Autoren, deren Bücher angeblich in den Trainingsdaten für die KI-Systeme von Anthropic verwendet wurden, finanziell zu entschädigen.
Die Kläger, darunter die Autoren Andrea Bartz, Charles Graeber und Kirk Wallace Johnson, reichten die Klage ein und behaupteten, die Handlungen von Anthropic stellten eine groß angelegte Urheberrechtsverletzung dar. Die spezifischen Bedingungen des Vergleichs beinhalten Zahlungen an Autoren, die nachweisen können, dass ihre Werke ohne Genehmigung verwendet wurden.
Laut der Anwaltskanzlei, die die Autoren vertritt, handelt es sich bei diesem Vergleich um die größte bekannte Urheberrechtseinigung in der Geschichte. Die Genehmigung durch den Richter markiert einen Schritt zur Bewältigung der komplexen rechtlichen Herausforderungen, die sich aus der Schnittmenge von künstlicher Intelligenz und bestehendem Urheberrecht ergeben.