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Richter blockiert Verbot von Vorhersagemärkten in Minnesota

Eine Entscheidung eines Bundesgerichts hat Minnesotas Versuch, als erster US-Bundesstaat Vorhersagemärkte zu verbieten, blockiert. Das Verbot hätte kurz vor dem Inkrafttreten gegolten. Dem Staat könnte es dennoch erlaubt werden, bestimmte Wettarten zu untersagen.

28. Juli 2026
Richter blockiert Verbot von Vorhersagemärkten in Minnesota

Ein Bundesrichter hat Minnesota daran gehindert, ein Landesgesetz durchzusetzen, das Vorhersagemärkte verboten hätte. Das Verbot hätte am 1. August in Kraft treten sollen, doch eine einstweilige Verfügung eines Bundesgerichts stoppte die Umsetzung des Gesetzes nur wenige Tage vor dem geplanten Beginn.

Die Gesetzgeber Minnesotas betrachteten Vorhersagemärkte als nicht von Glücksspiel zu unterscheiden. Viele dieser Plattformen argumentieren jedoch, dass es sich um „Swaps“ handelt, die unter die Regulierung der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen. Dies wirft die zentrale juristische Frage auf, ob solche Terminkontrakte von der CFTC reguliert werden können.

Die Trump-Administration und die beiden größten Betreiber von Vorhersagemärkten, Kalshi und Polymarket, verklagten Minnesota, nachdem der Staat das Gesetz im Mai verabschiedet hatte. Die Fälle wurden zusammengelegt, und eine gestern ergangene Entscheidung erließ eine einstweilige Verfügung, die das Gesetz blockiert.

Obwohl ein vollständiges Verbot in Minnesota nun verhindert wurde, könnte dem Staat weiterhin erlaubt werden, bestimmte Arten von Wetten auf Vorhersagemärkten zu verbieten. Diese Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft von Vorhersagemärkten in den USA.

Originalquelle: arstechnica.com