Richter stoppt Paramounts Kauf von Warner Bros. Discovery
Ein Richter hat dem Antrag mehrerer Generalstaatsanwälte stattgegeben, die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar vorläufig zu stoppen.

Ein Bundesbezirksrichter hat eine einstweilige Verfügung erlassen, die die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 110 Milliarden Dollar vorläufig stoppt. Die Entscheidung entspricht teilweise dem Antrag von Generalstaatsanwälten aus zwölf Bundesstaaten, die geklagt hatten, um die Fusion zu verhindern.
Richterin Araceli Martínez-Olguín begründete ihre Entscheidung damit, dass angesichts des potenziellen Marktanteils des neuen Unternehmens "das Gericht davon überzeugt ist, dass die vorgeschlagene Fusion wahrscheinlich gegen Kartellgesetze verstoßen wird". Sie stellte ferner fest, dass die Staaten nachgewiesen hätten, dass "unwiderruflicher Schaden" ohne die vorläufige Aussetzung eintreten könnte.
Die von den Bundesstaaten eingereichte Klage, zu denen auch Kalifornien, New York und Massachusetts gehören, argumentiert, dass die Übernahme den Wettbewerb im Medien- und Unterhaltungssektor einschränken würde. Es wurden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Verbraucherwahl und die Preisgestaltung geäußert.
Paramount und Warner Bros. Discovery haben bisher keine formelle Stellungnahme zu der Anordnung des Gerichts abgegeben. Die Unternehmen hatten zuvor Zuversicht geäußert, die kartellrechtlichen Genehmigungen für die Transaktion zu erhalten.