Richter prüft, ob Trump für frühen Zugang zu Posts Gebühren verlangen kann
Ein Bundesrichter prüft, ob Donald Trump davon profitieren kann, frühen Zugang zu Informationen aus seiner Amtszeit über soziale Medien zu verkaufen. Das Justizministerium argumentierte, es gebe keinen Interessenkonflikt.

Ein Bundesrichter prüft derzeit, ob der ehemalige Präsident Donald Trump Gebühren für den Zugang zu Informationen aus seiner Amtszeit verlangen kann, die er über soziale Medien veröffentlicht. Die Entscheidung könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie Präsidenten finanziell von Informationen profitieren, die sie während ihrer Amtszeit erhalten.
Bei einer Anhörung am Mittwoch argumentierte der Zivilrechtsanwalt der Justiz, Brantley Mayers, dass es keinerlei Konflikt damit gebe, dass Trump bis zu 100.000 US-Dollar monatlich für sofortigen API-Zugang zu Truth Social-Posts verlangt. Diese Posts enthalten oft Eilmeldungen aus seiner Amtszeit.
Trump ist der größte Anteilseigner und Mehrheitseigentümer der Trump Media & Technology Group, der Muttergesellschaft von Truth Social. Der Wert des API-Zugangs ergibt sich weitgehend aus Trumps Rolle als Präsident.
Das Argument des Justizministeriums legt nahe, dass die Informationen, sobald sie vom Präsidenten öffentlich gemacht werden, nicht mehr ausschließlich Regierungseigentum sind und daher monetarisiert werden können. Dieser Fall beleuchtet die Komplexität von Einkünften nach der Präsidentschaft und die Nutzung offizieller Kommunikationen.