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Wissenschaft

Vollmond Juli 2026: Bedeutung des „Buck Moon“ und beste Beobachtungszeiten

Der Juli-Vollmond, bekannt als „Buck Moon“, erreicht seinen Höhepunkt am Mittwoch, dem 29. Juli 2026. Der Name des Mondes leitet sich von der Zeit ab, in der männliche Hirsche typischerweise ihr neues Geweih wachsen lassen.

28. Juli 2026
Vollmond Juli 2026: Bedeutung des „Buck Moon“ und beste Beobachtungszeiten

Der Juli-Vollmond, der oft als „Buck Moon“ bezeichnet wird, erreicht seinen Höhepunkt am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, um 10:36 Uhr ET. Dieses astronomische Ereignis bietet der Öffentlichkeit die Möglichkeit zur Beobachtung, fast sechs Jahrzehnte nachdem die Apollo-11-Mission die ersten Menschen auf der Mondoberfläche landen ließ.

Der Name „Buck Moon“ leitet sich von traditionellen Praktiken nordamerikanischer Ureinwohner und agrarischer Bräuche ab, bei denen Vollmonde nach saisonalen Vorkommnissen benannt werden. Der Juli-Vollmond wird so bezeichnet, da er mit der Zeit zusammenfällt, in der männliche Hirsche („bucks“) typischerweise ihr neues Geweih wachsen lassen. Diese Namenskonvention wurde durch „The Old Farmer’s Almanac“ populär gemacht, das seit den 1930er Jahren Namen von Vollmonden der Ureinwohner sammelt.

Alternative Namen verweisen auf andere Naturphänomene. Das Tlingit-Volk im pazifischen Nordwesten bezeichnet den Juli-Vollmond als „Salmon Moon“, was auf die Rückkehr der Lachse zu ihren Laichgründen hinweist und eine wichtige Zeit für die Fischerei markiert. Neben dem Mond selbst ist Ende Juli auch eine Zeit für die Beobachtung von Meteorschauern, einschließlich der Southern Delta Aquariids und Alpha Capricornids, obwohl das helle Mondlicht deren Sichtbarkeit verringern kann.

Zusätzliche Himmelsbeobachtungen können den Planeten Merkur umfassen, der sich seiner maximalen Sichtbarkeit nähert. Beobachter in bestimmten Regionen, insbesondere im Mittleren Westen und Nordosten der USA, könnten eine orange Färbung des Mondes feststellen, die auf Rauch von kanadischen Waldbränden zurückzuführen ist. Für diejenigen mit optischer Hilfe könnten Überreste der Apollo-Landeplätze auf der Mondoberfläche erkennbar sein.

Aus astrologischer Sicht befindet sich der Mond im Sternzeichen Wassermann, das mit Selbstausdruck und sozialen Verbindungen assoziiert wird. Obwohl dies eine Glaubensfrage und keine wissenschaftliche Tatsache ist, betrachten einige diese Zeit als günstig für Wünsche. Der Mond wird etwa zwei Nächte lang voll erscheinen und bietet somit mehrere Beobachtungsmöglichkeiten. Die NASA empfiehlt, für die beste Beobachtungserfahrung an dunklen, offenen Orten abseits von Lichtverschmutzung zu suchen.

Originalquelle: fastcompany.com