June Cohen analysiert antike Praktiken und deren wissenschaftliche Grundlage
Die Medienexpertin June Cohen beleuchtet in ihrem neuen Werk, wie historische Traditionen zur Lebensbewältigung heute wissenschaftlich fundiert werden.

Die Medienunternehmerin June Cohen, bekannt durch ihre Arbeit bei TED, veröffentlichte das Buch The Great Remembering. Darin untersucht sie, wie antike Gesellschaften körperliche Herausforderungen nutzten, um emotionale Krisen zu bewältigen und Resilienz aufzubauen.
Cohen verknüpft diese historischen Traditionen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, insbesondere im Bereich der hormetischen Stressreaktionen und der Neuroplastizität. Sie argumentiert, dass körperliche Belastungen, wie sie bereits in antiken Riten vorkamen, die neuronale Anpassungsfähigkeit fördern können.
Das Buch betont, dass die Wirksamkeit solcher Praktiken von einem unterstützenden Umfeld und geordneten Strukturen abhängt. Cohen stellt dar, wie körperliche Aktivitäten als Brücke zu psychischem Wohlbefinden dienen können, indem sie natürliche physiologische Prozesse des Körpers nutzen.