Kalmar und Hafen Helsingborg schließen Rahmenvertrag für elektrische Reachstacker
Kalmar und der Hafen von Helsingborg haben eine sechsjährige Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von elektrischen Reachstackern getroffen. Die Vereinbarung umfasst bis zu neun Maschinen.

Kalmar gab am 29. Juni 2026 die Unterzeichnung eines Rahmenvertrags mit dem Hafen von Helsingborg bekannt. Dieser Vertrag regelt die Lieferung von elektrischen Reachstackern für die kommenden sechs Jahre.
Die Vereinbarung sieht die optionale Beschaffung von bis zu neun elektrischen Reachstacker-Maschinen von Kalmar vor. Der Hafen von Helsingborg, Schwedens zweitgrößter Containerhafen, investiert erheblich in die Reduzierung seiner Umweltauswirkungen und seines Energieverbrauchs.
Eine zentrale Säule der Hafenstrategie ist die Elektrifizierung der Umschlaggeräte, um dieselbetriebene Maschinen durch emissionsärmere Alternativen zu ersetzen. Ein Kalmar Elektro-Reachstacker ist bereits seit Anfang 2024 im Einsatz.
Christina Argelius, technische Leiterin des Hafens von Helsingborg, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt zur Reduzierung der Emissionen im Terminalbetrieb. „Die Elektrifizierung bringt auch neue Anforderungen an Infrastruktur und tägliche Abläufe mit sich. Ein Partner mit starker technischer Expertise ist unerlässlich, wenn wir die Kapazitäten ausbauen“, erklärte Argelius.
Kalmar, ein globaler Anbieter von Materialumschlaglösungen, betonte, dass die Elektrifizierung einen stabilen und sicheren Weg für Terminals darstellt, um die Effizienz zu steigern und Emissionen angesichts steigender Kraftstoffkosten und Umweltauflagen zu reduzieren.